Mentoring · Coaching · Kunsttherapie

Ief Parsch

auch für HOCHSENSITIVE und VIELBEGABTE

Lebenslauf

GESCHICHTE

„Nichts ist dazu verurteilt, so zu bleiben, wie es ist“

 Albert Schweizer

Meine Geschichte

In unserer Nachbarschaft war ein Heim für Asylsuchende und ich spielte viel mit den Kindern aus allen Herkunftsländern. Später kamen noch drei Einrichtungen für Menschen mit Behinderung dazu, daher wurde ich in einem Dorf, mit einem breiten Abbild der in unserer Gesellschaft lebenden Menschen groß. Diese Lebenssituation beeinflusste meine Sicht auf Menschen und formte mein Menschenbild. Für mich ist niemand „fremd“ oder „anders“ und alles was mir persönlich fremd erscheint, hinterfrage ich.

Geprägt durch den Umgang mit dem, vermeintlich in der Gesellschaft betitelten „Anderem“, suchte ich mir in der Pubertät eine Freude bringende Beschäftigung. Ich betreute einmal wöchentlich Kinder (4 bis 6 Jährige) in einem Verein (Jong Nederland), etwas später auch Jugendliche (zwischen 10 und 16 Jahren) bei der NaturFreundeJugend (NRW).

Mit 21 Jahre zog ich nach Deutschland (NRW) und jobbte hier und dort als Verkäuferin und als Köchin in der Gastronomie. Ich habe mir das Deutschschreiben selber beigebracht, sodass ich dann mein Fachabitur nachholte, da ich mich im sozialen/kulturellen Bereich verwirklichen wollte.

Fokus: Ich wollte etwas bewegen.

Da ich in der Zeit politisch engagiert war, fing ich Feuer für die Theaterszene. Dort kann man etwas bewegen, dachte ich. Viele Zuschauer sehen es – es ist eine einzigartige Form, Kunst, Politik und Kommunikation miteinander in Kontakt zu bringen und dies, jeweils nur in diesem Moment stattfindend. Die Entwicklungsprozesse von Schauspieler*Innen und Regisseur*Innen in ihrem Ausdruck begeisterten mich am meisten. Am Anfang war ich hauptsächlich für die Organisation zuständig. Ich bin davon überzeugt, dass jeder seine Stärken in ein Team einbringen soll. Ich gründete eigene Gruppen, war international unterwegs auf Festivals, organisierte selber ein Festival und war als Produktionsleiterin aktiv. Selbst Regie ließ ich nicht aus und hatte das Glück, sogar meine Lieblingsproduktion von Rainer Werner Fassbinder zu inszenieren.

Mir fiel auf, das viele Theaterpersonen Organisations- und Motivationsschwierigkeiten hatte; daher machte ich die Ausbildung Kulturmanagement um weiter die Theaterszene organisatorisch und persönlich zu unterstützen. Während der Praktikumszeit habe ich am Consoltheater (Kinder- und Jugendtheater in Gelsenkirchen) und in Sarajevo (Schneeminchen, ein Aufklärungsprojekt über die Gefahr der Minen) für Kinder gearbeitet. Schnell stellte sich heraus, dass Kinder ehrlicher, klarer und detailbezogener sind als wir Erwachsenen. Diese Konfrontation faszinierte mich, da ich selber ein in das Detail verliebter Mensch bin.

 

Ganz ehrlich; mir war damals immer noch nicht bewusst, dass ich mehr Zeit damit verbrachte, Künstler*Innen und deren „Gefolgschaft“ zu motivieren und Details herauszufiltern (in Sprache, Bewegungsablauf und Verhalten), als für die Organisation. Ich unterstützte die Künstler*Innen auf ihrem Weg, weiter zu machen, der Welt zu zeigen, warum sie genau das machen, was sie machen und viele sind mir bis heute sehr dankbar dafür.

Als ich in 2003 nach Berlin zog, wurde es etwas schwieriger im Theaterbereich. Hier sind die Möglichkeiten so groß, dass einzelne Personen und Persönlichkeiten noch mehr untergehen. Ich versuchte Fuß zu fassen und habe dann durch einen Freund die bildende Kunst kennen gelernt, sodass ich meine Motivations- und Organisationsfähigkeit nun dort einbrachte. Noch immer fasziniert von dieser Szene habe ich mir die HTML Programmierung beigebracht, um passgenaue Profile der jeweiligen Künstler in das Internet einstellen zu können. Jeder brauchte meine Hilfe, niemand konnte mir etwas zahlen. So wurde ich zum Samariter der Kunstszene und blieb langsam auf der Strecke.

Durch Impulse meines eigenen Umfeldes fing ich an, selber so etwas wie Kunst zu produzieren. Auch wenn ich erfolgreich war, so merkte ich, dass es nicht das war, was ich als meine Lebensaufgabe verstehe. Es reichte mir nicht; vermissen tue ich es allerdings bis heute. Darum designe ich seit 2019 wieder mit Fotomontagen und Worten selber eigene besondere „Bildern“.

Ich überlegte lange und suchte nach Gemeinsamkeiten in den letzten Jahren; zwei Themen fielen mir auf: das Thema Organisation leuchtet wie rot glühende Buchstaben über meinem Kopf und die Motivation, meine Detailverliebtheit und eines der wichtigsten Elemente für mich – das Lachen und die Ehrlichkeit, so wie es zum Beispiel Kinder und Jugendliche natürlich haben.

Ich machte eine Weiterbildung zur „Fachkraft für Integration“. Mir war und ist nun klar, das Allerschönste an einem Menschen ist sein Lachen, vor allem wenn derjenige stolz auf sich selber ist, und genau das will ich weiterhin haben, dieses Lachen. Anfang 2008 schloss ich die Weiterbildung ab und im Juli jenes Jahres machte ich mich erstmals erfolgreich selbstständig als Motivationscoach.

Natürlich habe ich in der Weiterbildung grundlegende Elemente der Pädagogik gelernt. Gleichwohl habe ich mich eigeninitiativ mit NLP, Systemischen Vorgehensweisen und Transaktionsanalyse auseinandergesetzt. Nun verfüge ich über eine Bandbreite an unterschiedlichen Methoden, um individuelle Lösungen gemeinsam mit meinem Gegenüber finden zu können.

Während meiner Selbstständigkeit habe ich „problembelastete“ Hauptschüler*Innen unterrichtet und Einzelcoaching für Erwachsene und Kinder angeboten. 2009 habe ich meinen Sohn auf die Welt gebracht und mich in meine Elternzeit eingefunden.

Ich habe Erfahrungen gesammelt, wie ich mit unterschiedlichsten Personen einen gutes Verhältnis aufbauen kann, kennzeichnend dabei ist Vertrauen & gegenseitiger Respekt. Ich liebe die Auseinandersetzung und die wachsenden Prozesse in unterschiedlichen Altersstufen, kulturellen Lebensformen und Projekten.

Auch in Kitas, in der Grundschule und als Schülerhelferin im Gymnasium habe ich gearbeitet, in der Grundschule als Motivationstrainerin in der Rhythmisierung. Im Jahr 2014 habe ich dann ergänzend die Ausbildung zur Förderlehrerin angefangen, die ich 2015 erfolgreich absolviert habe. In der Ausbildung wurde mir jedoch sehr schnell klar, das mein Schwerpunkt meine vielfältige Erfahrung ist, sowie auch meine Hochsensibilität. Plötzlich war mir klar, dass meine Träume und Gefühle mehr ahnten, als ich in Worte fassen konnte.

Jetzt verstehe ich mich noch mehr, und mein Gegenüber sehe ich auch noch genauer, mit seinen Themen.

Auch als Vielbegabte kenne ich mich mit den Themen (und Inhalten) der Vielbegabung, der Multitalente und Scanner-Persönlichkeiten aus. Oft findet die Form der Kommunikation zwischen „uns“ schneller und anderes (breiter) statt. Als hochsensibler Mensch ist man empathisch und feinfühlig; und ein Vielbegabter hat die Fähigkeit, mit seinen jeweiligen Stärken Situationen viel schneller als andere zu erfassen. Missverständnisse sind da vorprogrammiert, wenn jemand nicht im Gleichklang denkt. Solche Themen können verwirren. Gerne gehe ich mit Ihnen Ihre Besonderheiten durch.

Seit 2015 arbeite ich zusätzlich als Jobcoach bei Knackpunkt in Berlin.

In 2017 bekam ich alleine meine Tochter und seit 2018 bin ich wieder als Coach und Mentor aktiv.

Mein Ziel: Lachen Sie wieder über sich und die anderen. Leichtigkeit ist nicht immer einfach, kann aber viele Türen in Ihrem Herzen öffnen. Und das Wichtigste, genießen Sie, dass Sie etwas besonderes sind, Sie sind es wert.

Und auch wenn Corona das Leben nicht unbedingt einfacher gemacht hat, bin ich da; melde Dich, wir finden bestimmt einen Weg zu einander.

Heute bin ich

allein Alleinerziehende Mutter von zwei Kindern

selbstständiger Coach, Mentorin & Beraterin

auch für hochsensible und vielbegabte Persönlichkeiten

Jobcoach

und Designerin

Das Wichtigste von allem
war mir schon immer,
dass Menschen
sich selber lieben,
genauso wie sie sind
und
dass sie das lieben,
was sie machen und tun,
was sie denken und fühlen

Ief Parsch

Seit jeher arbeite ich künstlerisch und kreativ an und in Projekte. Seit 2008 bin ich im Bereich des Coachings tätig. Im Laufe der Zeit spezialisierte ich mich vor allem in den Bereichen der intrinsischen und extrinsischen Motivation, Distanzierung von toxischen Eigenschaften & Persönlichkeiten (Abgrenzung), auch spezifisch für Hochsensitiven und Vielbegabte.

In den Niederlanden geboren, zog ich im jungen Erwachsenenalter nach Deutschland. Ich habe ziemlich viel erlebt und bin vielen verschiedenen Tätigkeiten nachgegangen. Von Köchin bis hin zur Verkäuferin, von Kulturmanagerin bis hin zur Regisseurin im internationalen darstellenden Bereich, vom Gestalten einiger Websites in HTML bis hin zum Aufbau von Ausstellungen und Messen im bildenden Bereich, von eigener Kunst bis hin zu eigenen Text- und Tonaufnahmen …. und einiges mehr.

Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich Parallelen in meinen Tätigkeiten gefunden habe und ich aufgrund dessen mich nun als Mentorin, Coachin und Kunsttherapeutin erlebe. Ich bin lösungsorientiert, sehr empathisch, besonders auch in Fragen der Gerechtigkeit. Ich helfe gerne mit meinem Pragmatismus, Ansichten und Strukturen zu lockern.

Mein Ziel:

Lachen Sie wieder
über sich und die anderen.
Leichtigkeit ist nicht
immer einfach,
kann aber viele Türen
in Ihrem und anderen
Herzen öffnen.
Und das Wichtigste,
genießen Sie,
dass Sie etwas besonderes sind, Sie sind es wert!

Kontaktformular

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Ief Parsch

Sozial pädagogische Mentorin & Coachin
auch für Hochsensitive und Vielbegabte

Kunsttherapeutin

Mutmacherin und Ideenfinderin

Kulturmanagerin, Fachkraft für Integration, Förderlehrerin

Erfahrungswissenschaftlerin

+ 49 (0) 162 16 19 366

coach@woerterimraum.de

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