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Erfahrungswissenschaftlerin

Ief Parsch

Erfahrungs-expertin

Ich bin seit Jahren  Erfahrungswissenschaftlerin im Bereich der Motivation und Vielbegabung (auch Multitalent und/oder Scanner-Persönlichkeit genannt) und seit 2014 zusätzlich Erfahrungsexpertin im Bereich der Hochsensibilität.

Seit 2008 coache ich unterschiedliche Personen, wobei ich es schon vorher immer wieder nicht unterlassen konnte, jemandem meine Hand zu reichen, wenn ich sah, warum es dem anderen so (schlecht mit sich selber) ging, wie es ihm ging.

Das Coachen und das Mentoring war vor allem aus der Motivation heraus entstanden, dass ich das, was ich sowieso tagtäglich mache und tue, als meine Berufung sehe und im Kontext der unterschiedlichsten Methoden gezielt und lösungsorientiert aufbereite. Das Begleiten (im Coaching und/oder Mentoring) hat mir nicht nur täglich einen Spiegel vorgehalten, mich selber weiterzuentwickeln und zu reflektieren; es hat mir vor allem gezeigt. dass die Besonderheit in uns Menschen nur auf unkonventionellen Wegen in eine Schwingung, eine Bewegung und/oder andere Sichtweise verwandelt werden kann.

Das allerschönste Geschenk, das ich beim Coachen und Mentoring bekomme, ist das Aufseufzen, das zwischenzeitliche Zwinkern, das irritierende Nasen-raufen, das abgelenkte Wegschauen und das Lächeln im Gesicht. In dem Moment, in dem ein Prozess in meinem Gegenüber in Gang kommt, fühle ich mich kurzzeitig wie eine Verbündete, die dann wieder loslässt, da der tatsächliche Weg nicht bei mir, sondern bei dem Anderen liegt.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass jeder von uns etwas in sich trägt, worauf er stolz ist, was er als einen besonderen Schatz seiner selbst behütet, etwas, was ihn ausmacht, und vor allem aber etwas, was jemanden dazu zu bringt sich selbst zu lieben, weil er etwas ganz Besonderes, Einzigartiges ist.

Ich habe keinen Wunsch frei, dafür aber die Möglichkeit Menschen zu begegnen, die eine Bewegung in ihrem Leben erfahren wollen und vielleicht nach Antworten oder Prozessen suchen, bei denen sie nur noch diesen Minischubs, diesen anderen Blick, diese gewisse Frage brauchen, damit sie ihren Weg gelöster und entspannter weitergehen können.

Wie alles anfing:

In unserer Nachbarschaft war ein Heim für Asylsuchende und ich spielte viel mit den Kindern aus allen Herkunftsländern. Später kamen noch drei Einrichtungen für Menschen mit Behinderung dazu, daher wurde ich in einem Dorf, mit einem breiten Abbild der in unserer Gesellschaft lebenden Menschen groß. Diese Lebenssituation beeinflusste meine Sicht auf Menschen und formte mein Menschenbild. Für mich ist niemand „fremd“ oder „anders“ und alles was mir persönlich fremd erscheint, hinterfrage ich.

Geprägt durch den Umgang mit dem, vermeintlich in der Gesellschaft betitelten „Anderem“, suchte ich mir in der Pubertät eine Freude bringende Beschäftigung. Ich betreute einmal wöchentlich Kinder (4 bis 6 Jährige) in einem Verein (Jong Nederland), etwas später auch Jugendliche (zwischen 10 und 16 Jahren) bei der NaturFreundeJugend (NRW).

Mit 21 Jahre zog ich nach Deutschland (NRW) und jobbte hier und dort als Verkäuferin und als Köchin in der Gastronomie. Ich habe mir das Deutschschreiben selber beigebracht, sodass ich dann mein Fachabitur nachholte, da ich mich im sozialen/kulturellen Bereich verwirklichen wollte.

Fokus: Ich wollte etwas bewegen.

Da ich in der Zeit politisch engagiert war, fing ich Feuer für die Theaterszene. Dort kann man etwas bewegen, dachte ich. Viele Zuschauer sehen es – es ist eine einzigartige Form, Kunst, Politik und Kommunikation miteinander in Kontakt zu bringen und dies, jeweils nur in diesem Moment stattfindend. Die Entwicklungsprozesse von Schauspieler*Innen und Regisseur*Innen in ihrem Ausdruck begeisterten mich am meisten. Am Anfang war ich hauptsächlich für die Organisation zuständig. Ich bin davon überzeugt, dass jeder seine Stärken in ein Team einbringen soll. Ich gründete eigene Gruppen, war international unterwegs auf Festivals, organisierte selber ein Festival und war als Produktionsleiterin aktiv. Selbst Regie ließ ich nicht aus und hatte das Glück, sogar meine Lieblingsproduktion von Rainer Werner Fassbinder zu inszenieren.

Mir fiel auf, das viele Theaterpersonen Organisations- und Motivationsschwierigkeiten hatte; daher machte ich die Ausbildung Kulturmanagement um weiter die Theaterszene organisatorisch und persönlich zu unterstützen. Während der Praktikumszeit habe ich am Consoltheater (Kinder- und Jugendtheater in Gelsenkirchen) und in Sarajevo (Schneeminchen, ein Aufklärungsprojekt über die Gefahr der Minen) für Kinder gearbeitet. Schnell stellte sich heraus, dass Kinder ehrlicher, klarer und detailbezogener sind als wir Erwachsenen. Diese Konfrontation faszinierte mich, da ich selber ein in das Detail verliebter Mensch bin.

Ganz ehrlich; mir war damals immer noch nicht bewusst, dass ich mehr Zeit damit verbrachte, Künstler*Innen und deren „Gefolgschaft“ zu motivieren und Details herauszufiltern (in Sprache, Bewegungsablauf und Verhalten), als für die Organisation. Ich unterstützte die Künstler*Innen auf ihrem Weg, weiter zu machen, der Welt zu zeigen, warum sie genau das machen, was sie machen und viele sind mir bis heute sehr dankbar dafür.

Als ich in 2003 nach Berlin zog, wurde es etwas schwieriger im Theaterbereich. Hier sind die Möglichkeiten so groß, dass einzelne Personen und Persönlichkeiten noch mehr untergehen. Ich versuchte Fuß zu fassen und habe dann durch einen Freund die bildende Kunst kennen gelernt, sodass ich meine Motivations- und Organisationsfähigkeit nun dort einbrachte. Noch immer fasziniert von dieser Szene habe ich mir die HTML Programmierung beigebracht, um passgenaue Profile der jeweiligen Künstler in das Internet einstellen zu können. Jeder brauchte meine Hilfe, niemand konnte mir etwas zahlen. So wurde ich zum Samariter der Kunstszene und blieb langsam auf der Strecke.

Durch Impulse meines eigenen Umfeldes fing ich an, selber so etwas wie Kunst zu produzieren. Auch wenn ich erfolgreich war, so merkte ich, dass es nicht das war, was ich als meine Lebensaufgabe verstehe. Es reichte mir nicht; vermissen tue ich es allerdings bis heute. Darum designe ich seit 2019 wieder mit Fotomontagen und Worten selber eigene besondere „Bildern“.

Ich überlegte lange und suchte nach Gemeinsamkeiten in den letzten Jahren; zwei Themen fielen mir auf: das Thema Organisation leuchtet wie rot glühende Buchstaben über meinem Kopf und die Motivation, meine Detailverliebtheit und eines der wichtigsten Elemente für mich – das Lachen und die Ehrlichkeit, so wie es zum Beispiel Kinder und Jugendliche natürlich haben.

Ich machte eine Weiterbildung zur „Fachkraft für Integration“. Mir war und ist nun klar, das Allerschönste an einem Menschen ist sein Lachen, vor allem wenn derjenige stolz auf sich selber ist, und genau das will ich weiterhin haben, dieses Lachen. Anfang 2008 schloss ich die Weiterbildung ab und im Juli jenes Jahres machte ich mich erstmals erfolgreich selbstständig als Motivationscoach.

Natürlich habe ich in der Weiterbildung grundlegende Elemente der Pädagogik gelernt. Gleichwohl habe ich mich eigeninitiativ mit NLP, Systemischen Vorgehensweisen und Transaktionsanalyse auseinandergesetzt. Nun verfüge ich über eine Bandbreite an unterschiedlichen Methoden, um individuelle Lösungen gemeinsam mit meinem Gegenüber finden zu können.

Während meiner Selbstständigkeit habe ich „problembelastete“ Hauptschüler*Innen unterrichtet und Einzelcoaching für Erwachsene und Kinder angeboten. 2009 habe ich meinen Sohn auf die Welt gebracht und mich in meine Elternzeit eingefunden.

Ich habe Erfahrungen gesammelt, wie ich mit unterschiedlichsten Personen einen gutes Verhältnis aufbauen kann, kennzeichnend dabei ist Vertrauen & gegenseitiger Respekt. Ich liebe die Auseinandersetzung und die wachsenden Prozesse in unterschiedlichen Altersstufen, kulturellen Lebensformen und Projekten.

Auch in Kitas, in der Grundschule und als Schülerhelferin im Gymnasium habe ich gearbeitet, in der Grundschule als Motivationstrainerin in der Rhythmisierung. Im Jahr 2014 habe ich dann ergänzend die Ausbildung zur Förderlehrerin angefangen, die ich 2015 erfolgreich absolviert habe. In der Ausbildung wurde mir jedoch sehr schnell klar, das mein Schwerpunkt meine vielfältige Erfahrung ist, sowie auch meine Hochsensibilität. Plötzlich war mir klar, dass meine Träume und Gefühle mehr ahnten, als ich in Worte fassen konnte.

Jetzt verstehe ich mich noch mehr, und mein Gegenüber sehe ich auch noch genauer, mit seinen Themen.

Auch als Vielbegabte kenne ich mich mit den Themen (und Inhalten) der Vielbegabung, der Multitalente und Scanner-Persönlichkeiten aus. Oft findet die Form der Kommunikation zwischen „uns“ schneller und anderes (breiter) statt. Als hochsensibler Mensch ist man empathisch und feinfühlig; und ein Vielbegabter hat die Fähigkeit, mit seinen jeweiligen Stärken Situationen viel schneller als andere zu erfassen. Missverständnisse sind da vorprogrammiert, wenn jemand nicht im Gleichklang denkt. Solche Themen können verwirren. Gerne gehe ich mit Ihnen Ihre Besonderheiten durch.

Seit 2015 arbeite ich zusätzlich als Jobcoach bei Knackpunkt in Berlin.

In 2017 bekam ich alleine meine Tochter und seit 2018 bin ich wieder als Coach und Mentor aktiv.

Mein Ziel: Lachen Sie wieder über sich und die anderen. Leichtigkeit ist nicht immer einfach, kann aber viele Türen in Ihrem Herzen öffnen. Und das Wichtigste, genießen Sie, dass Sie etwas besonderes sind, Sie sind es wert.

Und auch wenn Corona das Leben nicht unbedingt einfacher gemacht hat, bin ich da; melde Dich, wir finden bestimmt einen Weg zu einander.

Heute bin ich

allein Alleinerziehende Mutter von zwei Kindern

selbstständiger Coach, Mentorin & Beraterin

auch für hochsensible und vielbegabte Persönlichkeiten

Jobcoach

und Designerin

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