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Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein Konzept, das aus der buddhistischen Tradition stammt, aber in den letzten Jahrzehnten auch zunehmend in der westlichen Psychologie und Lebenspraxis an Bedeutung gewonnen hat. Es bezieht sich auf die Fähigkeit, bewusst im gegenwärtigen Moment zu sein, ohne Urteil und mit einer offenen, akzeptierenden Haltung.

Eine ausführliche Erklärung von Achtsamkeit umfasst mehrere Dimensionen:

Bewusstsein im gegenwärtigen Moment

Achtsamkeit bedeutet, sich dessen bewusst zu sein, was in diesem Moment geschieht, sei es unsere Gedanken, Gefühle, körperlichen Empfindungen oder die äußere Umgebung. Statt in der Vergangenheit zu verharren oder sich Sorgen über die Zukunft zu machen, richten wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf das Hier und Jetzt.

Nicht-Urteilen

Achtsamkeit beinhaltet die Fähigkeit, ohne Bewertung oder Urteil wahrzunehmen, was ist. Das bedeutet, unsere Erfahrungen ohne Vorurteile anzunehmen, sei es positiv, negativ oder neutral. Anstatt Dinge als gut oder schlecht zu bezeichnen, betrachten wir sie einfach als das, was sie sind, ohne uns daran festzuklammern oder dagegen anzukämpfen.

Akzeptanz

Im Zusammenhang mit Achtsamkeit bedeutet Akzeptanz, die Realität anzunehmen, wie sie ist, auch wenn sie unangenehm oder herausfordernd ist. Das bedeutet nicht, passiv zu sein oder sich damit abzufinden, sondern vielmehr zu erkennen, dass der gegenwärtige Moment bereits existiert und wir ihn nicht verändern können. Durch die Akzeptanz können wir uns von dem Drang befreien, Dinge kontrollieren zu wollen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen.

Nicht-Anhaften

Achtsamkeit lehrt uns, nicht an unseren Gedanken, Gefühlen oder Erfahrungen festzuhalten. Stattdessen erkennen wir, dass alles, was kommt, auch wieder geht. Dies bedeutet, dass wir uns nicht von unseren Gedanken oder Emotionen überwältigen lassen, sondern ihnen mit einer gewissen Distanz und Gelassenheit begegnen.

Zwischenmenschliche Zuversicht

Dies bezieht sich auf das Vertrauen in andere Menschen und in zwischenmenschliche Beziehungen. Menschen mit hoher zwischenmenschlicher Zuversicht gehen davon aus, dass andere ihnen wohlgesonnen sind, unterstützend sind und sie in schwierigen Zeiten unterstützen werden.

Selbstbeobachtung und Selbstregulation

Durch Achtsamkeitspraxis können wir unsere eigenen Gedanken, Gefühle und Reaktionen besser verstehen und regulieren lernen. Indem wir uns bewusst werden, wie wir auf verschiedene Situationen reagieren, können wir bewusstere Entscheidungen treffen und ungesunde Gewohnheiten durch gesündere ersetzen.

Mitgefühl

Achtsamkeit schließt auch Mitgefühl ein, sowohl für uns selbst als auch für andere. Indem wir uns bewusst sind, dass wir alle menschliche Erfahrungen teilen, können wir ein tieferes Verständnis und eine Verbundenheit mit anderen entwickeln. Mitgefühl bedeutet auch, sich selbst gegenüber freundlich und nachsichtig zu sein, anstatt sich selbst zu kritisieren oder zu verurteilen.

Achtsamkeit kann durch verschiedene Praktiken entwickelt werden, darunter Meditation, Atemübungen, Yoga und das bewusste Erfahren alltäglicher Aktivitäten wie Essen, Gehen oder Sprechen. Die regelmäßige Praxis von Achtsamkeit kann viele positive Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit haben, einschließlich Stressabbau, verbessertem emotionalem Wohlbefinden und erhöhter Resilienz gegenüber Herausforderungen.

authentisch | unkonventionell | hellfühlend | Autodidakt

Schreibende, hellfühlende Coach, Hypnose-Coaching & Kunsttherapeutin speziell auch für Hochsensitive und Künstler*Innen im darstellenden und bildenden Bereich, sowohl für Gruppen als auch Einzelpersonen

 

Wörter im Raum

Ief Parsch

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