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Empathie

Empathie

Empathie

Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle, Gedanken und Perspektiven anderer Menschen zu erkennen, zu verstehen und zu teilen. Es geht darum, sich in die Lage einer anderen Person zu versetzen und deren Emotionen und Gedanken nachzuempfinden, ohne diese mit den eigenen zu verwechseln. Es ist ein wesentlicher Bestandteil sozialer Intelligenz und zwischenmenschlicher Kommunikation.

Ief Parsch Hochsensitiv Hochsensibel Vielbegabung

Emotionale Empathie

Dies bezieht sich darauf, die Emotionen einer anderen Person zu spüren und nachzuempfinden. Es geht darum, sich in die Lage der anderen Person zu versetzen und ihre Freude, Trauer, Angst oder andere Gefühle zu erleben. Zum Beispiel kann jemand, der emotionale Empathie zeigt, sich mit einem Freund freuen, der eine Beförderung erhalten hat, oder traurig sein, wenn dieser Freund eine schwierige Zeit durchmacht.

Kognitive Empathie

Dies bezieht sich auf das Verständnis der Gedanken, Perspektiven und Standpunkte einer anderen Person. Es bedeutet, die Welt aus ihrer Sicht zu betrachten und zu verstehen, was sie denkt und fühlt, selbst wenn man nicht unbedingt die gleichen Emotionen empfindet. Zum Beispiel kann jemand, der kognitive Empathie zeigt, die Gründe für das Verhalten eines anderen Menschen verstehen, auch wenn er persönlich anderer Meinung ist.

Empathische Sorge

Dies bezieht sich auf die Bereitschaft, auf die Bedürfnisse und Gefühle anderer einzugehen und entsprechend zu handeln. Es bedeutet, Mitgefühl und Fürsorge für das Wohlergehen anderer zu zeigen und sich um ihr emotionales Wohlbefinden zu kümmern. Zum Beispiel kann jemand, der empathische Sorge zeigt, einem Freund Trost spenden, der eine schwierige Zeit durchmacht, oder praktische Unterstützung anbieten, wenn jemand in Not ist.

Empathie ist ein komplexer Prozess, der sowohl auf angeborenen Fähigkeiten als auch auf sozialen und kulturellen Einflüssen beruht. Einige Menschen scheinen von Natur aus empathischer zu sein als andere, aber Empathie kann auch durch Erfahrung, Training und bewusste Bemühungen entwickelt und gestärkt werden.

Empathie spielt eine entscheidende Rolle in zwischenmenschlichen Beziehungen, da sie das Verständnis, die Verbundenheit und das Mitgefühl fördert. Sie ermöglicht es uns, uns mit anderen zu identifizieren, Beziehungen aufzubauen, Konflikte zu lösen und unser Verhalten in sozialen Situationen anzupassen. Durch Empathie können wir uns besser in die Welt um uns herum einfühlen und ein tieferes Verständnis für die Vielfalt der menschlichen Erfahrungen entwickeln.

authentisch | unkonventionell | hellfühlend | Autodidakt

Schreibende, hellfühlende Coach, Hypnose-Coaching & Kunsttherapeutin speziell auch für Hochsensitive und Künstler*Innen im darstellenden und bildenden Bereich, sowohl für Gruppen als auch Einzelpersonen

 

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Ief Parsch

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Ermöglichungsdidaktik und -methodik

Ermöglichungsdidaktik und -methodik

Ermöglichungsdidaktik und -methodik

„Ermöglichungsdidaktik“ und „Ermöglichungsmethodik“ sind Begriffe, die in der Pädagogik und Didaktik verwendet werden, um einen Ansatz zu beschreiben, der darauf abzielt, Lernenden die notwendigen Werkzeuge, Ressourcen und Unterstützung zu geben, damit sie selbstgesteuertes Lernen und persönliche Entwicklung erreichen können. Der Fokus liegt dabei auf der Schaffung eines Umfelds, das es den Lernenden ermöglicht, ihr Potenzial zu entfalten und ihre individuellen Ziele zu erreichen, anstatt ihnen Wissen direkt zu vermitteln.

Hier sind ausführliche Erklärungen zu Ermöglichungsdidaktik und Ermöglichungsmethodik:

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Ermöglichkeitsdidaktik

Ermöglichungsdidaktik ist ein pädagogischer Ansatz, der darauf abzielt, die Eigenverantwortung und Selbstständigkeit der Lernenden zu fördern, indem ihnen Möglichkeiten geboten werden, ihre eigenen Lernprozesse zu gestalten und zu steuern. Anstatt nur Wissen zu vermitteln, geht es darum, den Lernenden die Fähigkeiten, Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um selbstständig zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Ermöglichungsdidaktik basiert auf der Annahme, dass Lernen ein aktiver Prozess ist, der am besten stattfindet, wenn die Lernenden motiviert und engagiert sind und eine aktive Rolle in ihrem eigenen Lernprozess spielen. Der Lehrer oder Ausbilder fungiert dabei mehr als Begleiter oder Facilitator, der die Lernenden unterstützt, anleitet und ermutigt, anstatt einfach Wissen zu vermitteln.

Zu den Merkmalen der Ermöglichungsdidaktik gehören:

  • Förderung von Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Lernenden.
  • Schaffung eines unterstützenden Lernumfelds, das die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Lernenden berücksichtigt.
  • Nutzung vielfältiger Lehr- und Lernmethoden, die die aktive Beteiligung der Lernenden fördern, wie z.B. Gruppenarbeit, Projektbasiertes Lernen und problembasiertes Lernen.
  • Bewertung und Feedback, das darauf abzielt, die individuelle Entwicklung und das Selbstvertrauen der Lernenden zu fördern, anstatt sie zu bewerten oder zu vergleichen.

Ermöglichkeitsmethodik

Ermöglichungsmethodik bezieht sich auf die konkreten Methoden und Strategien, die verwendet werden, um die Prinzipien der Ermöglichungsdidaktik umzusetzen. Es handelt sich um einen vielfältigen Ansatz, der verschiedene Lehr- und Lernmethoden umfasst, die darauf abzielen, die Eigenständigkeit, Motivation und aktive Beteiligung der Lernenden zu fördern.

Einige Beispiele für Ermöglichungsmethoden sind:

  • Projektbasiertes Lernen: Lernende arbeiten an realen Projekten oder Aufgabenstellungen, die ihre Interessen und Fähigkeiten ansprechen. Sie haben die Möglichkeit, ihre eigenen Ziele zu setzen, Probleme zu lösen und kreative Lösungen zu finden.
  • Gruppenarbeit und kooperatives Lernen: Lernende arbeiten in kleinen Gruppen zusammen, um gemeinsame Ziele zu erreichen, Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen. Dies fördert die Zusammenarbeit, Kommunikation und soziale Kompetenzen.
  • Selbstgesteuertes Lernen: Lernende haben die Möglichkeit, ihren eigenen Lernweg zu wählen, indem sie Themen, Ressourcen und Lernmethoden selbst auswählen und organisieren. Dies fördert die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und Selbstreflexion.
  • Problembasiertes Lernen: Lernende werden mit realen oder simulierten Problemen konfrontiert, die sie aktiv lösen müssen. Dies fördert kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeiten und die Anwendung von Wissen in verschiedenen Kontexten.

 

Insgesamt zielt die Ermöglichungsdidaktik darauf ab, die Lernenden dabei zu unterstützen, nicht nur Wissen zu erwerben, sondern auch die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen zu entwickeln, die sie benötigen, um lebenslanges Lernen zu fördern und sich erfolgreich in einer sich ständig verändernden Welt zu behaupten.

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